Autoren

Pegah Ahmadi

Pegah Ahmadi wurde 1974 in Teheran geboren. Sie hat persische Sprache und Literatur an der Azad Universität in Teheran studiert. Seit 2000 hat sie fünf Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt „Sardam Nabud“ („Mir war nicht kalt“) (Sujet Verlag, Bremen 2010). Bei Negahesabz erschien 2002 eine von ihr ins Persische übersetzte Sammlung der Gedichte von Sylvia Plath unter dem Titel „Mad Girl’s Love Song“. 2005 gab sie bei Cheshmeh eine Anthologie mit modernen und klassischen Gedichten iranischer Lyrikerinnen heraus. Im selben Jahr nahm sie als einzige iranische Dichterin am Internationalen Poesiefestival in Rotterdam teil, 2007 am Internationalen Poesiefestival in Kurdestan, Irak. 2008 wurde sie für den Media Choice Award als beste iranische Dichterin nominiert. Seit September 2009 lebt sie im Rahmen des Förderprogramms Städte der Zuflucht in Frankfurt und hat inzwischen Asyl in Deutschland beantragt.

Tahere Asghary

Tahere Asghary wurde 1966 im Iran / Isfahan geboren. Seit 1989 lebt sie in Deutschland. Als diplomierte Sozialpädagogin arbeitete sie über zehn Jahre im Frauenhaus Hannover und studierte weiterhin Soziologie.Tahere Asghary ist Mitbegründerin der Frauenorganisation „Frauen Tribunal e.V.“ von im Exil lebenden iranischen Frauen. Sie ist in der Gruppe Poesie Hannover (www.gruppepoesie.de) Mitglied. Wie das Schreiben von Gedichten, nimmt auch der Tanz einen besonderen Platz in Ihrem Leben ein. In der Verbindung von beidem vermittelt sie eine Poesie zwischen Wort und Bewegung. Sie entwickelte dabei ein neues Genre: die Tanzlesung.

Shahla Baverzad

Shahla Salehipour Baverzad wurde im Februar 1968 in der Stadt Masdsched Soleyman geboren. Nachdem ihr Vater zwangsversetzt wurde, litt die Familie jahrelang unter der Trennung von der Heimat. Shahlas Großeltern waren geborene Erzähler und kannten Geschichten aus „Tausend und einer Nacht“ auswendig. Bevor sie in die Schule kam, hatte Shahla ihre ersten Gedichte verfasst. Später hat sie die Freude am Dichten verloren und erst mit 16 fing sie wieder an zu schreiben, dieses Mal Kurzgeschichten.
1991 schloss sie ihr Philosophiestudium an der Universität von Täbriz ab. 1995 kam sie nach Deutschland, wo sie an der Universität Heidelberg Philosophie und Germanistik studierte. 2007 kehrte sie in den Iran zurück und blieb dort über ein Jahr. Seit November 2008 hält sie sich wieder in Deutschland auf und promoviert im Fach Philosophie an der Universität Stuttgart. Ihre Erzählungen sind unter dem Titel "Albtraumkater" im Sujet Verlag erschienen. 

Rudolph Bauer

Rudolph Bauer wurde 1939 in Amber/Oberpfalz geboren. Seit 1971 lebt er in Bremen, wo er an der Universität bis 2002 als Professor der Sozialarbeitswissenschaften wirkte. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze und Buchveröffentlichungen. Künstlerisch ist er zudem als Maler bekannt.

Joachim "Bommel" Fischer

Joachim "Bommel" Fischer ist am 6. September 1960 in Bremen geboren. Dort ist im Stadtteil Woltmershausen aufgewachsen, wo er heute noch lebt. Gegen Ende seines Chemie- Studiums in den 80er Jahren, begann er mit ersten künstlerischen Arbeiten. Seit 2003 ist er als freischaffender Künstler tätig.

Inge Buck

Inge Buck ist in Süddeutschland aufgewachsen. Sie hat in Tübingen Psychologie studiert, in München und Wien Publizistik, Literatur- und Theaterwissenschaften. Nach ihrer Promotion arbeitete sie als Redakteurin in der Hörspielredaktion des Deutschlandfunks in Köln. An der Hochschule Bremen war sie als Kulturwissenschaftlerin tätig. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa, Hörfunk-Features und Hörbilder, sie hat Biographien und Anthologien herausgegeben und mehrere Lyrikbände veröffentlicht.
Sie lebt und arbeitet als Autorin in Bremen. 2003 erhielt sie den Robert-Geissendörfer-Preis. Von Inge Buck ist zuletzt der Lyrikband "Märzlicht" im Sujet Verlag erschienen, sowie "An diesem Tag" und "Strand:GUT" und die Dokumentation "Landarzt".

Gabriele Burgsmüller

Gabriele Burgsmüller wurde 1943 in Frankfurt/Oder geboren und wuchs nach dem Krieg in Bayern auf. Nach der Ausbildung zur Tontechnikerin wechselte sie nach einigen Jahren als Redaktionsassistentin zum NDR – Fernsehen. Seit 1974 arbeitete sie als freie Mitarbeiterin und Autorin bei Radio Bremen. Sie schrieb sozialkritische Kommentare und feuilletonistische Beiträge für verschiedene Redaktionen sowohl für Radio Bremen wie auch für NDR Kiel. Zuletzt erschien „Geschichte der berühmten Diamanten“ im Sujet Verlag.

Monika Dietrich-Lüders

Monika Dietrich-Lüders wurde in Salzgitter geboren und studierte in Bielefeld Literatur- und Geschichtswissenschaft. Nach der Ausbildung zur Gymnasiallehrerin arbeitete sie als PR-Redakteurin. Sie schreibt außerdem Geschichten für die Kinderhörbücher von mawinti.                            
Monika Dietrich-Lüders hat eine Tochter und lebt mit ihrer Familie in Bremen.

Fatou Diome

Fatou Diome wurde 1968 in Senegal geboren und von ihrer Großmutter aufgezogen. Nach diversen Ortswechseln, aufgrund ihrer Schulbildung, Arbeit und Studien, heiratete sie im Alter von 22 Jahren einen Franzosen und folgte ihm nach Europa. Trotz ihrer Scheidung blieb sie in Straßburg und promovierte an der dortigen Universität in französischer Sprache und Literatur.

Sie veröffentlichte zunächst mehrere Kurzgeschichten. Im Jahre 2003 erschien ihr Debütroman "Der Bauch des Ozeans", für den sie 2005 den LiBeraturpreis gewann.

Abdelkader Djemaï

Abdelkader Diemaï wurde 1948 in Oran, an der algerischen Mittelmeerküste geboren und lebt seit 1993 im Exil in Frankreich. Als Journalist arbeitete er unter anderem mit der von Jean-Paul Sartre gegründteten Zeitschrift "Les Temps Modernes" zusammen. Er ist Autor zahlreicher Novellen, Theaterstücke und Romane, wie beispielsweise "31, rue de l'aigle" (1998), "Camping" (2002) oder "Zorah sur la terasse" (2010). Für sein literarisches Schreiben wurde er mit dem "Amerigo-Vespucci-Preis", dem "Tropenpreis" sowie dem "Albert Camus-Entdeckerpreis" ausgezeichnet. Tatsächlich hat Abdelkader Djemaï eine große Affinität zu Albert Camus, ebenfalls algerischer Herkunft, dem er einen Essay mit dem Namen "Camus à Oran" widmete.

Elisabeth Drab

Elisabeth Drab, 1964 in Osnabrück geboren, studierte Germanistik und Gesundheit. 1994  zog sie nach Oldenburg, wo sie mit ihrer Familie lebt und als Berufsschullehrerin arbeitet. Sie schreibt überwiegend Gedichte und lässt sich gerne durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern inspirieren. Seit 2008 ist sie Mitglied der Autorengruppe WORTSTATT Oldenburg, beteiligt sich an Lesungen und gestaltet eigene lyrisch-musikalische Programme.

Sara Ehsan

Sara Ehsan kam in der Stadt Sharoud in Iran auf die Welt und wuchs bis zur dritten Klasse in Teheran auf. 1986 kam sie mit ihrer  Mutter und Schwester nach Deutschland und lebt seitdem in Karlsruhe. Sie studierte an der Universität Heidelberg Literaturwissenschaft, Europäische Kunstgeschichte und Iranistik. Sie schreibt seit fast zwei Jahrzenten und arbeitet freiberuflich als Integrationslehrerin, Dolmetscherin und Übersetzerin für Farsi und Dari.

Mahmood Falaki

Mahmood Falaki, wurde 1951 im Norden Persiens geboren. Während der Schah-Zeit wurde er wegen seiner politisch-literarischen Aktivitäten zu drei Jahren Haft verurteilt. Nach der Übernahme der Herrschaft durch die Mullahs musste er das Land verlassen. Seit 1983 in Deutschland. Seit 1986 in Hamburg. Studium der Chemie und Bibliothekwissenschaft im Iran. Studium der Germanistik und Iranistik an der Universität Hamburg. Er wurde über "Goethe-Hafis“ zum Doktor phil. promoviert. Seine literarische Arbeit umfasst Lyrik, Erzählungen, Romane und Literaturkritik, wovon bisher 22 Bücher vorliegen.

Hanna Fertig

Die gebürtige Bremerin Hanna Fertig besuchte in der Hansestadt die Kunstschule und studierte Jura. Bis 1968 arbeitete sie als Rechtsanwältin in Sebaldsbrück. 1979 nahm sie eine Berufspause, um ihrer Leidenschaft, der Malerei, nachzugehen. Sie lernte am Künstlerhaus Bethanien und hospitierte an der HdK Berlin in der Aktmalerei. Nach ihrer Pensionierung zog es sie zurück nach Bremen.

Anke Geyer

Anke Geyer, geb. 1979, studierte Kommunikationsdesign in Braunschweig und erholt sich seit einigen Jahren von diesem doch sehr kleinen Städtchen im allseits bekannten Berliner Stadtbezirk mit der hohen Kinderwagendichte. Sie verfilmte das vorliegende Kinderbuch 2007 als Puppentrickfilm und weiß sogar schon, was mit dem roten Luftballon passiert. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, Schafe zum Leben zu erwecken, bringt sie ihrem eigenen Lamm kleine Kunststücke bei.

Ulrike Gies

Ulrike Gies ist 1953 in Dortmund geboren und hat Soziologie, Publizistik und Philosophie in Münster studiert. Sie ist seit 1980 schriftstellerisch tätig, anfangs mit Prosa, später auch mit Lyrik. Nach vielen Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk sowie dem Roman ,Perspektiven der Zeitverschiebung’ (Berlin 1988) und dem Gedichtband ,Störamöben’ (Berlin 1994) erschien ihr Roman ,Ernstrosen’ 2007 im Sujet Verlag. 

Eugène Green

Eugène Green ist Filmemacher, Theaterregisseur und Schriftsteller. Er hat vier Spielfilme gedreht: Toutes les nuits (2001), Le monde vivant (2003), Le Pont des Arts (2004) und A Religiosa portuguesa [La religieuse portugaise] (2009). In Frankreich ist er zudem bekannt für seine Schriften zur Barockkultur und zum Kino. Er hat Gedichte und Erzählungen veröffentlicht sowie, seit 2008, vier Romane. Der Wiederaufbau ist sein erster Roman

Birgid Hanke

Birgid Hanke arbeitet als freie Journalistin und Schriftstellerin in Bremen und veröffentlichte zahlreiche Sach- und Reisebücher. Das Schreiben für Kinder bietet ihr Gelegenheit, ihre eigene Phantasie auszuleben. Zu den Geschichten wird sie auch von ihren beiden Töchtern und deren Freundinnen angeregt. Ingaz Igel ist ihr zweites Kinderbuch, dem noch viele folgen sollen.

Rosana Herrero Martin

Rosana Martin wurde in Burgos (Spanien) geboren. Sie ist Philologin und das mit Hingabe; sie promovierte an der Universität von Salamanca. Sie hat Spanisch in den Vereinigten Staaten, Irland, sowie Deutschland unterrichtet und hat gegenwärtig einen Lehrauftrag auf Antigua und Barbuda. Außerdem ist sie literarische Übersetzerin und startet zum ersten Mal mit der Herausgabe von „Itimad“ ein kleines literarisches Wagnis – panhispanische Kinderliteratur im zweisprachigen Format.

Bernd Jaeger

Bernd Jaeger, 1948 in Kiel geboren und lebt seit 1977 in Bremen. Er erhielt 1980 den Bremer Literatur-Förderpreis des Senats. 2006 erschien seine Trilogie „Meister Mensch“, eine Sammlung von Gedichten, Zyklen und lyrischer Prosa. Er arbeitet als freier Schriftsteller.

Berzan Kejo

Berzan Kejo wurde in Al Kamishly, Syrien, als Sohn kurdischer Eltern geboren und musste die Ausgrenzung seines Volkes in Syrien miterleben. Er flüchtete in die Bundesrepublik Deutschland und wurde nach vier Jahren, die er in einem Auffanglager für ausländische Flüchtlinge verbrachte, als politischer Flüchtling anerkannt.

Heute ist er Bildhauer, Designer und Filmemacher und lebt noch immer in Deutschland. "Ro Jîn - Sonne des Lebens" ist sein Debütroman, mit dem er seine Vergangenheit aufarbeitet.

Salem Khalfani

Salem Khalfani wurde 1963 im Iran geboren undlebt seit 1986 in Deutschland. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft an der Universität Mainz veröffentlichte er 2003 eine Studie,über die "Ähnlichkeiten des Absurden" in der europäischen Literatur. Weiterhin publizierte er zahlreiche literarische Artikel, Rezensionen und Kurzgeschichten in iranischer Sprache. 

Tizia Koese

Tizia Nilgün Koese wurde im anatolischen Akcadag geboren und wuchs ab 1972 in Hamburg, später in München auf. Nach dem Philosophie-Studium an der Hamburger Universität begann sie mit ihrer journalistischen Arbeit, die sie u.a. zur  „Süddeutschen Zeitung“ und „Welt Kompakt“ führte. Sie hat die zweisprachige Zeitung „Gazete“ gemeinsam mit muslimischen Kollegen herausgegeben und ein Handbuch für Zuwanderer im Auftrag der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung veröffentlicht.  Tizia Koese lebt als freie Texterin und Autorin am oberbayerischen Tegernsee. Zuletzt ist von ihr der Roman "Granatapfelsplitter" im Sujet Verlag erschienen.

Gisa Kossel

Gisa Kossel, Jahrgang 1944, ist Apothekerin und lebt seit 1981 in Oldenburg. Sie hat Lyrik und Kurzprosa geschrieben, Texte zu Klavierkompositionen des Komponisten Ronald Poelman, „Vogel Wunschfrei - Eine moderne Fabel“ (2009); „Lucy Sonnenstrahl - Eine musikalische Geschichte vom Mutmachen“ (2010).

2011 tritt sie zum ersten Mal auch als Fotografin in Erscheinung mit ihrem eigenwilligen Blick auf die Dinge und ihrer Vorliebe für das Spiel mit Licht, Schatten und Spiegelungen. In „Meine Insel“ (2011, Sujet Verlag) zeigt sie zu ihren Gedichten ungewöhnlichen Fotos. In „Windwechsel - Ein Sonettenkranz“  von Elisabeth Drab (2011 Sujet Verlag) folgen ihre fotografischen Illustrationen exakt den literarischen Konstruktionsregeln des Sonettenkranzes.
Sie ist Mitglied der Autorengruppe WORTSTATT Oldenburg und beteiligt an Anthologien und Lesungen.

Karin Lindemann

Karin Lindemann ist in Franken geboren und hat an den Universitäten Erlangen, Göttingen und Tübingen Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte studiert. Sie promovierte mit einer komparatistischen Arbeit und lehrte nach journalistischer Tätigkeit als Dozentin an der Universität Erlangen und für Jahrzehnte an der Universität des Saarlandes. Außerdem war sie Gastdozentin an den Universitäten Haifa/Israel, Olomouc/Tschechien und Budapest/Ungarn. Sie veröffentlichte Romane und Erzählungen, sowie wissenschaftliche Essays und Bücher vor allem zur deutsch-jüdischen und israelischen Literatur.

Shams Langrudi

Shams Langrudi ist mir einer Gesamtauflage von über 5000 Büchern einer der meistverkauften und populärsten iranischen Dichter der letzten Jahre. Er wurde im Herbst 1950 im Norden Irans geboren. Sein Interesse für Gedichte lässt sich, so sagt er, auf seinen Vater zurückführen, der selbst dichtete und ihn mit der älteren und traditionelleren iranischen Literatur vertraut machte.

Die Natur ist eines der wichtigsten Elemente in Langrudis auf den eigenen Erfahrungen basierenden Gedichten. Seiner Meinung nach sind morderne Gedichte vor allem vom Erstaunen geprägt. Das Erstaunen des Dichters im Angesicht der Welt, und genau diese Welt ist das Leben des Dichters.

Bruno LUYA MUZUKA

Bruno Luya Muzuka ist in Kinshasa/ Kongo am Sonntag, dem  28. September 1969 geboren. Seitdem er sein Studium an der Hochschule für Künste in Kinshasa beendet hat, beteiligt er sich als Künstler an verschiedenen politischen und sozialen Projekten, z.B. gegen sexuelle Gewalt und gegen AIDS, für die Beteiligung an den Wahlen und dafür, dass die Menschen seines Landes endlich in  Frieden leben können. Für seine Arbeiten wurden ihm schon viele Preise u.a. von der Akademie der Künste und Organisationen der Vereinten Nationen verliehen.

Nepal Lodh

Nepal Lodh, Jahrgang 1943, ist Autor indischer Abstammung und Dozent für interkulturelle Kommunikation in Bremen.  Er ist zudem Präsident der deutsch-indischen Hindugesellschaft Bremen e. V. und Vorsitzender der deutsch-indischen Gesellschaft Oldenburg e. V.  1999 war er Referent und Assembly-Mitglied am Parlament der Weltreligionen in Kapstadt. 2006 erschien Lodh, der auch Yogameister ist, als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Er lebt und arbeitet in Bremen.

 

Detlef Michelers

Detlef Michelers, 1942 in Berlin geboren, lebt als freier Schriftsteller in Bremen und Berlin. Er verfasste Radio-Features, Erzählungen, dokumentarische Literatur, Kurzkrimis und Hörspiele.

Leila Nouri Naini

Leila Nouri Naini wurde 1970 in Teheran geboren. Sie wuchs in einem Künstlerhaushalt auf und begeisterte sich schon früh für Literatur und Malerei. Sie studierte Übersetzungswesen und kam schließlich 1995 nach Deutschland, wo sie begann deutsche Lyrik ins Persische zu übersetzen. Seit einigen Jahren veröffentlicht sie ihre eigenen Gedichte auf ihrem Eblog "delgouyeha". 2010 erschien ihr erster eigener Lyrikband "Khab-e Pichak Haye Tanam" im Gardoon Verlag, Berlin.

Schirin Nowrousian

Foto: Jonas Niederstadt

 Schirin Nowrousian, 1975 im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Paris. Nach zehn Jahren in Paris, Dublin und Brüssel lebt sie heute in Bremen. Sie arbeitet u.a. als Übersetzerin und Lektorin sowie Regieassistentin und (Theater)-Dolmetscherin.

 

http://snowrousian.wordpress.com/

 

 

Eberhard Pfleiderer

Eberhard Pfleiderer, geb.1947, lebt in Bremerhaven. Er leitet seit 10 Jahren die Gruppe „Die Schreibverrückten“ und gibt Kurse in Kreativem Schreiben. Er ist Vorsitzender des Vereins „Literatur und Politik“.
Diverse Veröffentlichungen, Lesungen und Schreibperformances, u.a. „Berlin-Marathon – Erfahrungen eines passionierten Langstreckenläufers“, Berlin 2001; „Rotkäppchen – Biographie eines Originals“, Bremerhaven 2008; „älterwerden“, lyrische Texte, Oldenburg 2009; „Krise! Welche Krise?“, lyrische Texte zur Weltwirtschaftskrise, Oldenburg 2011; „An der Mordseeküste“, Bremerhaven Kurzkrimis. Hrsg., Die Schreibverrückten, Bremerhaven 2011; Einzelausstellung: Druckgrafiken zu „Krise! Welche Krise?“, KunstRaum Bremerhaven, 1.- 31.7.2011.

 

 

Shahram Rahimian

Shahram Rahimian wurde 1959 in Teheran, Iran geboren und kam 1977 nach Deutschland, wo er in München, Berlin und Hamburg studierte. Seit 1980 lebt der Autor in Hamburg. Im Sujet Verlag ist von ihm 2011 der Krimi "Schiller Connection erschienen".

Jacqueline Roussety

Schon während ihrer 20-jährigen Berufszeit als Schauspielerin und Regisseurin hat die Berlinerin und Erfolgsautorin des Sachbuches „Allein unter Gurken“ (Pieper Verlag) Jacqueline Roussety diverse Novellen, Romane, Sachbücher und Gedichte zu Papier gebracht. Jacqueline Roussety studiert seit 2004 an der Humboldt- Universität zu Berlin Deutsche Literatur und Geschichte – mit dem Schwerpunkt Film. Nicht zuletzt dadurch sind ihre Geschichten in einer bilderreichen Sprache verfasst, verwoben mit Geschichte und Politik und stets untermauert mit einer filmischen Ästhetik. Im Sujet Verlag ist 2011 "Die Voyageurin" erschienen, eine brisante Reise durch Europa, durch die deutsche Geschichte und durch das Leben einer eigenwilligen Frau auf der Suche nach ihrem Vater.

Brigitte Röttgers

Brigitte Röttgers, geboren in Köln, studierte Pädagogik, Soziologie und Theaterwissenschaft und besuchte die Schauspielschule in Berlin. Seit 1970 arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin. Ihre Gedichte wurden ins Englische und Polnische übersetzt.

Amir Shaheen

Amir Shaheen,  geboren 1966 in Lüdenscheid, aufgewachsen in Altena/Westf., lebt in Köln. Er ist Autor, Lektor, Herausgeber, gelernter Verlagskaufmann und schreibt Lyrik, Prosa, Satirisches, Kolumnen. Seit Juli 2010 betreibt er SHAHEEN: TEXT • REDAKTION • LEKTORAT und ist im Bereich PR, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation u. a. für führende PR-Agenturen tätig. 2003 war er maßgeblich an der Konzeption, Organisation und Durchführung des kreativen Abenteuers „TEMPO – Das schnellste Buch der Welt“ beteiligt, welches von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit dem Verlag Landpresse und dem Literaturhaus Köln am Welttag des Buches herausgegeben wurde. Amir Shaheen veröffentlicht seit 1989 literarische Texte und hat sich insbesondere als Lyriker einen Namen gemacht. Etliche seiner Gedichte erschienen in zahlreichen Anthologien, Kalendern, Zeitschriften, Rundfunk und Internet und wurden aufgenommen in „Der Große Conrady – Das Buch deutscher Gedichte“ amirshaheen.de

Wolfgang Schlott

Wolfgang Schlott ist 1941 in Suhl/Thüringen geboren. Nach dem Studium der Südslavistik,  Soziologie,  Kunstgeschichte und  Latinistik promovierte er in 1979 in Konstanz mit einer Arbeit zur Lyrik Ossip Mandelstams. Es folgten Forschungsprojekte in Siegen und Bochum. Seit 1984 ist er an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen tätig. 1992 kam die Habilitation mit einem Thema zur polnischen Prosa nach 1945. Wolfgang Schlott ist außerordentlicher Professor für neuere slavische Kultur- und Literaturgeschichte seit 2002.

Wolfgang Somary

Wolfgang Somary ist in Zürich geboren, in Washington D.C. aufgewachsen, hat in Dublin Ökonomie und politische Wissenschaften studiert, machte anschließend in London und New York eine Banklehre und wurde später Partner einer Privatbank in Zürich. Er hat ein Buch über die Kosmologie des Geldes verfasst, war Mitgründer einer Stiftung für Interkuturelle Forschung und Referent bei vielen kulturellen Anlässen. Er ist Dichter in drei Sprachen und wurde in England für seine Dichtung ausgezeichnet. Die Gedichtesammlung "Windstill" ist 2011 im Sujet Verlag erschienen.

Heide Marie Voigt

Heide Marie Voigt, geboren 1942 in Dresden, studierte in Freiburg, Marburg und Bonn. Bis 2005 arbeitete sie 30 Jahre lang als Lehrerin in Bremen. Heute ist sie Künstlerin in Wort, Bild und Tanz.

Michael Weisser

Michael Weisser, geboren 1948 in Cuxhaven, zählt zu den Pionieren der Computerkunst in Deutschland. Er studierte bildende Kunst, Malerei und freie Grafik in Köln, anschließend Kunstgeschichte, Soziologie, Kommunikations-, Erziehungs- und Politikwissenschaften in Bonn und Marburg. Er arbeitet als Musikproduzent und Dozent und verfasste Romane und Poesie.

Gerrit Wustmann

Gerrit Wustmann, 1982 in Köln geboren, ist freier Publizist und Redakteur für Onlinemedien. Studium der Orientalistik, Politologie und Geschichte in Köln und Bonn. Seit 2006 im kreativen Kernteam der Independent-Filmschmiede Skyroad Films. Zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Anthologien und Literaturzeitschriften, bislang vier eigene Bücher. Zuletzt: „Beyoglu Blues“, Gedichte türkisch-deutsch (ins Türkische übertragen von Miray Atli), Fixpoetry Verlag, Hamburg 2011.

www.gerrit-wustmann.de

Amin Zaoui

Amin Zaoui, Jahrgang 1956, ist Schriftsteller und Journalist bei libeté. Sein erster arabischer Roman wurde in ganz Algerien verboten. Nach der Veröffentlichung seines zweiten Romans 1992 entkam Taoui nur knapp einem gegen ihn gerichteten Attentat. 1995, nach der öffentlichen Verbrennung seines Romans durch die algerischen Islamisten, folgte er der Einladung des internationalen Schriftsteller-Parlaments nach Frankreich. Seit 2000 lebt und arbeitet er wieder in Algerien.

Zaoui schreibt mit spitzer Feder im Stil der arabischen Erzähl- und Poesietradition gegen Heuchelei, Gewalt und Rückwärtsgewandtheit; seine Erzählungen sind Farce und Analyse der soziopolitischen Situation in Algerien zugleich.

Sanaz Zaresani

Sanaz Zaresani wurde 1980 in Sarab/Iran geboren und gilt als eine der begabtesten Literatinnen der nachrevolutionären Ära Irans. Sie verließ 2008 ihre Heimat aufgrund jener Schwierigkeiten und bedrohlichen Repressalien, denen eine kritische, kreative Frau ausgesetzt ist, und lebt nach einem einjährigen Aufenthalt in Istanbul seit Herbst 2010 in München.